Abwechslung pur auf der Fahrt der norwegischen Landschaftsroute Sognefjellet

Vom Fjord zum Fjell mit Eis und Schnee und dann rein in eine unglaubliche Gebirgswelt. Und dies alles innerhalb von nur 120 km! Das ist das Sognefjellet! Der Anziehungspunkt für alle Touristen schlechthin. Kaum einer lässt sich diese Route entgehen. Diese mittlerweile gut ausgebaute Passstraße (Passhöhe 1434 NN) ist ein alter Verkehrsweg, den die Bauern schon vor 500 Jahren für den Transport ihrer Produkte verwendet haben. Sie erhielt den Status „Norwegische Landschaftsroute“, weil sie durch eine wilde, nordische Berglandschaft mit den höchsten Bergen Skandinaviens verläuft. Und in der Tat, diese Nationalstraße ist wirklich sehr faszinierend. Sie startet in Luster und endet in Lom im Gubrandstal.

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Heiß auf Eis, das ist das Motto des Nationalparks Jostedalsbreen

Seit jeher faszinieren mich Gletscher. Meine Vorfreude auf den Jostedalsbreen Nationalpark war daher enorm. Mehr als die Hälfte des Nationalparks ist mit dem mächtigen Eis des Jostedalsgletschers bedeckt. Mit seinen 500 km2 ist er ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland. Seine unzähligen Gletscherzungen ergießen sich an den verschiedensten Stellen in ihrer eigenen Form zum Tal. Jede sieht dabei anders aus und ist ein Naturschauspiel für sich. Der Besucher hat die Qual der Wahl welche der Gletscherzungen er besichtigen möchte. Bei der Entscheidung helfen, wieviel Zeit man grundsätzlich für den Nationalpark hat und ob Aktivitäten, wie z.B. Wandern geplant bzw. gewünscht sind. Einige der Gletscherzungen können fast aus dem Auto heraus bewundert werden, andere erst nach einer kurzen oder längeren Wanderung. Bei den meisten kann das Eis nur aus einiger  „Entfernung“ bewundert werden und nur bei wenigen ist es möglich auf einfachem Wege direkt bis ans Eis heranzukommen.

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Zaungast bei der Eröffnung des Aussichtspunktes „Utsikten“ auf dem höchsten Punkt der norwegischen Landschaftsroute Gaularfjellet

Nachdem ich den ersten kleinen Schock nach der Fahrt über die Serpentinenstraße Snøvegen überwunden hatte, habe ich doch glatt Gefallen daran gefunden. Wo findet man denn schließlich die eindrucksvollste Natur? Meist auf den alten Passstraßen und Landschaftsrouten. Und die sind halt sehr oft etwas schmaler und kurviger. Aber sie sind es wirklich wert befahren zu werden. So war dann auch schnell klar, dass wir auch die Route zum Gaularfjell fahren. Nach der Fährüberfahrt von Hella nach Dragsvik ging es auch schon los mit dieser Landschaftsroute (Straße 13), die uns bis nach Moskog führte.

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Ein ereignisreicher Tag: Fahrt mit der Flåmbahn, Besuch der weißen Grotten von Gudvangen und Fahrt mit der Autofähre von Gudvanger über den Næroyfjord, Auranger- und Sogndalfjord nach Kaupanger

Fahrt mit der Flåmsbahn von Flåm nach Myrdal und zurück (Dauer insg. 2 Std.)

Die Flåmsbahn gehört mit zu den Anziehungspunkten für Touristen. Kaum einer möchte sich die 20,2 km lange Fahrt mit der Flåmsbahn entgehen lassen. Schließlich wird die Bahnstrecke in den Beschreibungen in den höchsten Tönen gelobt und als das Highlightt schlechthin bezeichnet. Z.B. „Die Flåmsbahn ist einer der schönsten und eindrucksvollsten Bahnstrecken der Welt“ oder „… beschert Ihnen das Panorama einer der atemberaubendsten und wildesten Gebirgspartien in ganz Norwegen“.

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Die wirklich abenteuerliche Fahrt auf der Serpentinenstraße Snøvegen (Schneestraße) – Martina’s Nerven auf dem Prüfstand

Von Lærdal nach Aurland kommt man am schnellsten über den im Jahre 2000 eröffneten Lærdalstunnel. Mit einer Länge von 24,5 km hat er den St.-Gotthardt-Tunnel als längsten Straßentunnel der Welt abgelöst. Ich hasse das Fahren im Tunnel – ich fühle mich dabei immer sehr unwohl und habe leichte Beklemmung. Noch dazu über 24 km lang – das ist für mich Grauen pur!! Aber Gott sei Dank gibt es eine viel reizvollere, wenn auch zeitintensivere Alternative: die alte 45 km lange Passstraße, den Snøvegen. Diese ist nur von Juni bis Oktober befahrbar. Dies hätte uns eigentlich zu denken geben müssen. Hat es aber nicht.

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Fahrt auf der „Märchenstraße“ über das Hochplateau der nördlichen Hardangervidda mit kurzer Hose bei 7 Grad Celsius

Unsere heutige Tagesetappe führte uns zuerst weiter auf der Märchenstraße1 (Straße 7) durch die Hardangervidda nach Geilo und dann nach Gol. Von letzterem ging es dann über die Straße 52 (Nordroute der Abenteuerstraße) bis nach Lærdal.

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Die Verbindung zwischen dem SIMA-Wasserkraftwerk in Eidfjord, dem Wasserfall Vøringfoss und dem Staudamm Sysendammen

Die Fahrt auf der Straße 7 von Bergen nach Eidfjord war landschaftlich sehr abwechslungs-reich und damit sehr kurzweilig. Erst ging es durch „bergiges“ Gebiet mit all seinen mehr oder weniger an der Straße liegenden reißenden Gebirgsbächen. Ganz zu schweigen von all den am Weg liegenden Wasserfällen, z.B. dem bei Touristen beliebten Steindalsfossen in Norheimsund. Dieser ist deshalb so beliebt, weil man auf einem ausgebauten Weg zum Wasserfall hinauf- und hinter dem Wasserfall durchgehen kann. Auch wir haben uns dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Es ist schon unglaublich mit welcher Kraft und lautem Getöse dass Wasser an der Kante herabfällt. Da wird der Begriff Wasserkraft gleich richtig mit Leben gefüllt. Weiter ging es dann an an der Nordseite des Hardangerfjordes über die Hardangerbrücke weiter nach Eidfjord.

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Kultur- und Gaumenfreuden in Bergen

Unser erster Kontakt mit Bergen am Abend ließ uns erst einmal Verzweifeln. Die von uns vorher ausgewählten Stellplätze waren entweder schon brechend voll oder existierten nicht mehr. So haben wir gleich die negative Seite von Bergen kennengelernt. Es gibt so gut wie keine Park- bzw. Stellplätze. Auch die Anzahl der Campingplätze in der Umgebung hält sich in engen Grenzen. Letzen Endes sind wir aber Gott sei Dank etwas außerhalb fündig geworden. Der wirklich wenig ansprechende Campingplatz (aber wir waren froh, dass wir hier noch ein Plätzchen gefunden haben) lag allerdings sehr günstig zu einer Trambahn, die uns am nächsten Tag ganz unproblematisch direkt ins Stadtzentrum von Bergen gebracht hat.

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Der Doppel-Wasserfall Låtefossen bei Odda und das sehr interessante Norwegische Wasserkraft- und Industriestadtmuseum in Tyssedal

Nachdem wir heute einen regnerischen Tag hatten, wurde aus der Tour zur Gletschertzunge Buarbren leider nichts. Da die Wanderung als etwas anspruchsvoll eingestuft ist und zum Teil auch über blanken Fels führt, war uns das bei Nässe zu gefährlich. Wir haben daher darauf verzichtet. Einen angeknacksten Knöchel oder noch schlimmeres wollten wir einfach nicht riskieren. Wir kommen irgendwann ganz sicher wieder und da brauchen wir ja auch noch was Neues zum Entdecken ….


Also haben wir „die Gunst der Stunde“ genutzt und etwas für die Bildung getan. Wir haben uns das Wasserkraft und Industriemuseum in Tyssedal (unweit von Odda) angesehen. Vorher haben wir allerdings noch einen kurzen Abstecher zum Låtefossen ca. 15 km von Odda unternommen. Dieser Doppel-Wasserfall, der direkt an der Straße 13 liegt,ist in jedem Reiseführer aufgeführt. Daher war es nicht überraschend, dasa es dort vor Menschen nur so wimmelte.
Mit viel Glück haben wir noch einen Parkplatz auf dem kleinen Parkstreifen an der Straße bekommen. Das vermutlich spektakuläre ist, dass es sich um 2 separate Wasserfälle nebeneinander handelt. Und dass er unmittelbar an der Straße liegt. Die Fallhöhe selbst ist nicht sonderlich hoch. Sie reicht allerdings aus, dass über der ganzen Stelle ein feiner Sprühnebel zu spüren ist. Ein ganz netter, wenn auch nicht unbedingt spektakulärer Wasserfall, den man gut auf der Fahrt „mitnehmen“ kann.

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Bunte und gemischte Völkerwanderung zum Preikestolen mit Panoramablick auf den Lysefjord

Der Preikestolen ist eines der touristischen Highlights von Norwegen schlechthin. Kaum ein Norwegen-Urlauber lässt ihn sich ergehen. Außer denjenigen, für die aus gesundheitlichen Gründen das Wandern nicht möglich ist oder solche, die mit Wandern nichts am Hut haben.

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