Montserrat, das religiöse Wahrzeichen Kataloniens

Kerzen
Kerzen

Montserrat, die Wallfahrtsstätte „Unserer Lieben Frau von Montserrat

Montserrat ist vermutlich für jeden gläubigen Katalanen das Pilgerziel schlechthin. Handelt es sich doch dabei um das kulturelle, spirituelle und religiöse Wahrzeichen von Katalonien. Es liegt im Naturpark Montserrat in einer sehr faszinierenden Natur. Unterhalb des östlichen Gipfels des Gebirgsmassives befindet sich das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat, das der Schutzheiligen Kataloniens geweiht ist. Angebetet wird hier die Statue der Jungfrau „Unserer Lieben Frau von Montserrat. 

Der Anblick des Klostergebäudes inmitten der Gebirgswelt hat schon etwas Einzigartiges. Das Gebirgsmassiv erscheint wie aneinandergereihte Finger, die sich in den Himmel strecken. Wirklich sehr eindrucksvoll. Der nicht gerade kleine Klosterkomplex wirkt im Vergleich dagegen richtiggehend winzig.

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Die Fondació Miró – Mirós Vermächtnis

Miró, herausragender Vertreter des Surrealismus 

Der 1893 in Barcelona geborene Künstler zählt mit zu den herausragenden Vertretern des Surrealismus. Er experimentierte mit verschiedenen Kunstrichtungen bevor er mit dem Surrealismus in Kontakt kam. 1956 zog er nach Mallorca. Die Größe des dortigen Ateliers ermöglichte ihm die Erstellung von großformatigen Bildern. Bis zu seinem Tod in 1983 arbeitete Miró ununterbrochen. Dabei änderte er im Laufe seiner Schaffenszeit mehrmals seinen Stil. 

Miró führte in seine Werke charakteristische Erkennungsmerkmale ein, seine persönliche Ikongrafie. Dadurch haben sie einen hohen Wiedererkennungswert. In seine Bilder flossen seine persönlichen Traumbilder und -symbole ein. Figuren, Linien und Flecke wiederholen sich in ihnen. So finden sich in seinen Werken z.B. immer Sterne, Punkte, Vögel oder Frauen mit 3 abstehenden Haaren. 

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Picasso – Die besondere Ausstellung in Barcelona

Das sehenswerte Picasso Museum in Barcelona

Das Picasso Museum im Stadtviertel Ribera ist für uns aus zwei Gründen sehenswert. Da ist zum einen der Gebäudekomplex selbst und zum anderen die Konzeption der Ausstellung. 

Die Sammlung ist in 5 nebeneinanderliegenden alten Herrschaftssitzen des früheren Adels untergebracht. Ihr ursprüngliches Äußeres wurde bewahrt. Alle haben die gleiche Struktur. Sie sind um einen Innenhof herum angerichtet. Die Ausstellungsräume im Inneren selbst sind sehr nüchtern und modern gehalten. Das sie sich in einem Komplex von alten Adelspalästen befinden ist für den Betrachter von innen nur schwer zu erkennen. Einzig im Saal des Palau del Baró de Castellet ist noch die alte Pracht und Herrlichkeit zu sehen. Sie steht im besonderen Kontrast zu den in weiß gehaltenen Ausstellungssälen. 

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Gaudí – Auf den Spuren eines einzigartigen Architekten

Wahrzeichen
Das Wahrzeichen Barcelonas

Gaudí, ein Hauptvertreter der Modernisme

Gaudí war ein Hauptvertreter der Modernisme. Dabei handelt es sich um einen gegen Ende des 19 Jahrhunderts in Barcelona entstandenen Stil in Kunst und Architektur, eng verwandt mit dem Jugendstil. 

Inspiriert wurde Gaudí durch die Formen und Gesetze der Natur. Er nahm viele der natürlichen Formen in seinen Arbeiten auf. Er liebte u.a. auch Kurven. Dies wird besonders in der gewellten Fassade der Casa Milá deutlich. Auch seine Vorliebe für bizarr und auffällig geformte Türme werden in seinen „Werken“ offenbar. Gaudí war zudem in seiner architektonischen Arbeit weit der Entwicklung voraus. Er nahm z.B. bereits das Konzept des Freigeschosses voraus, dass erst 20 Jahre später von den Rationalisten entwickelt wurde. Dieses Konzept bedeutet, dass durch eine besondere Bauart auf tragende Wände verzichtet werden kann. Auch war er Anfang des 20ten Jahrhundert einer der ersten in Spanien, die eine Tiefgarage errichteten. 

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Barcelona, eine pulsierende Metropole

Seilbahn
Seilbahn, Torre de Jaume, über das Hafengelände

Der perfekte Campingplatz für einen Aufenthalt in Barcelona 

Wie bei so vielen anderen Metropolen auch gibt es in Barcelona selbst keinen Camping- oder Stellplatz. Auch gute und sichere Parkmöglichkeiten für Wohnmobile sind uns keine aufgefallen. Am besten ist es daher sich außerhalb von Barcelona einen Standort zu suchen, das Wohnmobil dort zu parken und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu fahren. Doch das ist oftmals leichter gesagt als getan. Denn die Innenstadt sollte in überschaubarer Zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Und nicht zu vergessen, die öffentlichen Verkehrsmittel müssen auch noch vom Übernachtungsplatz zu Fuß gut und schnell erreichbar sein.

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Tossa de Mar, einer der schönsten Orte der Costa Brava

Tossa de Mar
Tossa de Mar

Unverhoffter Zwischenstopp in Tossa de Mar 

Ursprünglich wollten wir schnurstracks nach Barcelona durchfahren. Irgendwelche Besichtigungs-Zwischenstopps an der Costa Brava hatten wir nicht auf dem Programm. Wir haben schon viel zu viel Negatives zur Costa Brava gehört. Insbesondere zu Llort de Mar. Unsere Vorurteile diesem Küstenabschnitt gegenüber waren demnach sehr groß. Aber wie heißt es doch immer wieder so schön, man sollte auch einmal eine Ausnahme machen und sich mit eigenen Augen überzeugen. Das haben wir dann auch gemacht und Tossa de Mar besucht.

Wieder einmal hat unser Reiseführer dazu den Ausschlag gegeben. Gemäß seinen Ausführungen gehört Tossa de Mar zu den schönsten Orten der Costa Brava. Nach unserer letzten negativen Erfahrung mit Núria (zum Blogeintrag) wollten wir ihm noch einmal eine Chance geben. Um es gleich vorweg zu nehmen, der Abstecher hat sich auf jeden Fall gelohnt. 

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Núria, Wallfahrtsort der Pyrenäenschäfer

Mit der Zahnradbahn von Ribes de Fraser nach Núria

Núria ist eine kleine Siedlung in 1967 Metern Höhe, die auch heute noch als Wallfahrtsort gilt. Angebetet wird hier die Marienfigur, die u.a. als Schutzheilige der Pyrenäenschäfer gilt. Zu erreichen ist die Siedlung nur auf Schusters Rappen oder mit der Zahnradbahn. Nachdem die Fahrt mit derselbigen in unserem Reiseführer als sehr lohnend dargestellt wurde, wollten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. 

Knapp 40 Minuten dauerte die Bahnfahrt von Ribes de Fraser aus. Mit einem Halt in Queralbs. Die interessanteste Strecke war allerdings das letzte Drittel der Fahrt. Hier zeigt sich die Bergwelt von ihrer schönen und dramatischen Seite. Die ersten 15 Minuten der Strecke von Ribes de Fraser nach Queralbs kann man sich getrost schenken. Hier sind aus unserer Sicht keine landschaftlichen Höhepunkte zu verzeichnen. Und im mittleren Drittel geht es gefühlt eine Ewigkeit durch zwei Tunnels.

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Auf den Spuren Dalís in Cadaqués & Figueres

Dali, Galetea der Sphären
Dali, Galetea der Sphären

Cadaqués, Prototyp eines pittoresken spanischen Fischerdorfes

Eingebettet von einer Bucht, weiße Häuser, die sich an einen Hügel schmiegen und schmale steile Altstadtgassen. Zum Teil mit Kopfsteinpflaster versehen. Cadaqués präsentiert sich damit als der Prototyp eines pittoresken spanischen Fischerdorfes. 

Unten an der Promenade findet sich ein Lokal und eine Tapasbar neben der anderen. Hunger muss hier wahrlich keiner leiden. Dazwischen Geschäfte aller Coleur. Vom hippen Bekleidungsgeschäft bis zum typischen „alles für den Strand-Laden“ ist alles vorhanden. Auf der Promenade wird kräftig flaniert. Und das nicht nur von Touristen. Fast erscheint es uns als wäre die Promenade das zentrale Stelldichein der näheren Umgebung. Wir müssen schon zugeben, dass auch wir uns dem besonderen Flair von Cadaqués nicht entziehen konnten. 

Hauptanziehungspunkt der Besuchermassen ist jedoch unbestritten die Casa Salvator Dalí in Portlligat. 

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Collioure an der Côte Vermeille

Küstenweg
Küstenweg nach Collioure

Wanderung über den Küstenweg nach Collioure

In Collioure einen Parkplatz für ein Wohnmobil zu bekommen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb gibt es am Ortsrand einen offiziellen Stellplatz der Stadt. Von dort sind es dann 30 Minuten zu Fuß in den Ortskern. Allerdings muss man hier auf der Straße laufen. Oder man wartet auf den Bus, der alle 30 Minuten geht. Eine echte Alternative ist es deshalb, auf einem der 3 Campingplätze zu übernachten und sich zu Fuß auf dem Küstenweg nach Collioure aufzumachen. Das ist die weitaus bessere Alternative. Genau dafür haben wir uns entschieden. Und wir haben es wirklich nicht bereut. 

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Die mittelalterlichen Städte des Languedoc

Sauve und Roquebrun, mittelalterliche Kleinode des Languedoc

Im Languedoc gibt es eine Vielzahl von gut erhaltenen mittelalterlichen Ortschaften. Bei Fahrten auf den Landstraßen kommt man immer wieder an ihnen vorbei. Die beiden Ortschaften Sauve und Roquebrun sind zwei gute Beispiele dafür.

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