Civitella del Tronto, Heimat der größten historischen Festungsanlage Italiens

Civitella del Tronto
Civitella del Tronto

Civitella del Tronto, eine Geisterstadt?

Mit viel Schwung und Elan haben wir uns zur Besichtigung von Civitella del Tronto aufgemacht, unserer ersten Ortschaft in den Abruzzen. Schon bei der Anfahrt waren wir ganz begeistert von ihrer Silhouette. Die Häuser schmiegen sich dicht an dicht den kleinen Berg hinauf. Oben auf der gesamten Breite der Hügelkuppe thront auf fast 500 Metern Länge die alte Festung bzw. die Reste derselbigen. Als erstes haben wir die Altstadt auf ihren schmalen Gassen erkundet. Die Gebäude sind alle durchweg sehr gut erhalten. Alles wirkt sehr gepflegt. Allerdings ist niemand unterwegs. Überall ist es fast unheimlich ruhig und es wirkt wie ausgestorben. Fast schon ein wenig unheimlich. Fast meinten wir in einem Museumsdorf oder sogar Geisterdorf gelandet zu sein. 

Allerdings haben wir dann bald den kleinen Hauptplatz des Dorfes entdeckt. Hier befindet sich die Kirche, ein kleiner Supermarkt sowie ein Hotel mit Restaurant. Von ihm geht sozusagen die „Hauptstrasse“ des Ortes ab. Hier gibt es dann noch ein weiteres Hotel mit Bar. Wir haben uns allerdings ernsthaft gefragt, wer hier freiwillig in der allerletzten Pampa im Hotel absteigt. Aber auch in dieser Straße waren keine anderen Passanten unterwegs. Nicht einmal Blumenschmuck war zu finden. Civitella del Tronto zeigte für uns kein spürbares Leben. Die Gassen atmeten Geschichte durch die alten Häuser, verströmten für uns aber kein besonderes Flair. Das schönste war der tolle Ausblick auf das Dorf bei der Anfahrt. 

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