Carcassonne – eine Zeitreise zurück in das Mittelalter

Carcassonne
Wo bleiben die Ritter?

La Cité von Carcassonne, Reise in eine andere Zeit 

Die 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärte mittelalterliche Festungsstadt la Cité von Carcassonne ist die Hauptattraktion der Stadt. Das ist aber auch mehr als  verständlich. Der Anblick auf die Festung kann leicht zu Schnappatmung führen. Denn dieser ist einmalig schön. Das perfekte Postkartenmotiv schlechthin. So besonders, dass es gleich ganz unwirklich ist. 

Wir hatten das Gefühl vor der perfekten Filmkulisse für einen Ritterfilm zu stehen. Die la Cité ist oben auf einem Hügel der Altstadt erbaut. Sie ist umschlossen von einem doppelten Mauerring. Ganze 52 Wachtürme sorgen daneben für ein märchenhaftes Ansicht. Innerhalb der Festung gibt es sogar eine eigene Burg, das Chatêau Comtal und die Basilika Saint-Nazaire.

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Château de Peyrepertuse, eine uneinnehmbare Festung

Château de Peyrepertuse, größte Katharerfestung in Frankreich

Bei der im 11. Jahrhundert erbauten Burg Peyrepertuse handelt es sich für uns um eine der beeindruckendsten Ruinen einer Felsenburg. Dies liegt nicht nur an ihrer Lage auf einem 800 Meter hohen Felskamm, sondern auch an ihrer enormen Größe und Form. Die Burg erstreckt sich auf 300 Metern. Die Länge erinnert dabei an die Form eines großen Schiffes. Mit 7000 qm war das Château de Peyrepertuse die größte Festungsanlage der Katharer im heutigen Frankreich. 

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Château de Quéribus, eine einzigartige Panoramasicht

Reizvolle Anfahrt durch die Haute-Corbiéres zum Château de Quéribus 

Unsere Fahrtroute auf den Landstraßen von Peyriac-de-Mer zu den Burgen Château de Quéribus und Peyrepertuse (Link zum Blog) führte uns durch die sehr reizvolle Landschaft der Haute-Corbiéres. Weinberg an Weinberg soweit das Auge reicht. Sie liegen hier wirklich dicht aneinander. Flankiert werden sie von schroffen und stark bewachsenen Felswänden. Stellenweise passieren wir sogar kleinere Schluchten neben der Fahrbahn. Eine wirklich schöne Kulisse.

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Gorges d’Heric, Wanderung durch die Schlucht

Wanderung

Und ewig rauscht der Fluss in der Gorges d‘Heric

Die Schlucht Gorges d’Heric war für uns die willkommene Gelegenheit um uns mal wieder länger die Beine zu vertreten. Der ca. 5 km lange Weg durch die Schlucht (einfache Strecke) verläuft auf einer schmalen asphaltierten und beständig ansteigenden Straße. Er endet an den wenigen Häusern des Weilers Heric.

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Canal du Midi, Verbindung zwischen Mittelmeer und Atlantik

Canal du Midi
Canal du Midi

Canal du Midi, baulicher Kraftakt im 17. Jahrhundert

Im 17. Jahrhundert hatte Paul Riquet die Idee, das Mittelmeer mit dem Atlantik durch einen Kanal zu verbinden. Damit sollte der 3.000 km lange und beschwerliche Seeweg um die Iberische Halbinsel vermieden werden. Dies war die Geburtsstunde des 240 km langen Canal du Midi, der seit 1996 auf der UNESCO-Liste des Welterbes steht. Der Baubeginn erfolgte 1666 mit finanzieller Unterstützung Ludwigs XIV. 22 Jahre später war er dann fertiggestellt. Allerdings bis zum Atlantik reichte der Kanal damals noch nicht. Aber er verlief immerhin zwischen Toulouse und Ste. Erst Mitte des 19 Jahrhunderts wurde mit der Fertigstellung des Garonne-Seitenkanals die Verbindung zum Atlantik hergestellt. 

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Sète, mediterrane Hafenstadt mit italienischem Flair

Vorfreude
Vorfreude

Sète, das „Klein-Venedig“ des Languedocs

Sète ist eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste Südfrankreichs im Département Herault. Sie liegt 32 km südwestlich der Stadt Montpellier. Durch ihre Lage auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Mittelmeer und der 18 km langen Lagune Étang de Thau ist Sète von allen Seiten von Wasser umgeben. Das Zentrum der Stadt ist der Canal Royal. Und auch sonst ziehen sich durch Sètedie Kanäle. Und wo es Kanäle gibt, sind meist auch die Brücken nicht weit. Allein 12 gibt es davon. Dies ist der Grund, warum Sète als das „Klein-Venedig“ des Languedocs bezeichnet wird. 

Sète hat uns auf den ersten Blick gefallen. Die Stadt hat ein ganz eigenes Flair, dass uns sofort für sich eingenommen hat. Der besonderen Stimmung am Canal Royal mit seinen schönen Häusern im italienischen Stil konnten auch wir uns nicht entziehen. Es hat uns unheimlich viel Spaß gemacht uns an den Kanälen entlang und durch die Altstadt treiben zu lassen. Und nicht zu vergessen die wunderbare Panoramasicht auf die Stadt vom 183 Meter hohen Stadthügel Mont Saint-Clair. Auch wenn der Aufstieg dahin mitunter etwas steil ist. 

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Domaine de l’Hortus – Unser Favorit im Languedoc

Abstecher zur Domaine de l’Hortus auf dem Weg an die Küste des Languedocs

Nachdem das Wetter leider umgeschlagen hat und auch für die nächsten Tage keine Besserung anstand haben wir unsere Route spontan abgeändert. Wir sind raus aus den höheren Lagen im Herzen des Languedoc und rein an die Küste. Man kann sagen, dass wir regelrecht vor dem Regen und dem tristen Wetter geflohen sind. Über Montpellier ging es fast schnurstracks nach Séte. Auf dem Weg dorthin haben wir aber noch einen Abstecher zum Weingut Domaine de l’Hortus gemacht. Es liegt ca. 30 km nördlich von Montpellier und somit fast auf dem Weg nach Séte.

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Cirque de Navacelles, als UNESCO-Kulturerbe ausgezeichnetes Naturereignis

Cirque de Navacelles

Cirque de Navacelles, einzigartiges Exemplar eines Felsentrichters 

Der in Okzitanien in Frankreichs Süden gelegene Cirque de Navacelles ist ein Naturereignis mit großer Anziehungskraft. 2011 erhielt es auch die Auszeichnung der UNESCO als Kulturerbe der Menschheit. Bei einem Cirque handelt es sich um einen rundlichen steilen Felsentrichter. Von der Natur durch Erosion geschaffen in über Jahrtausenden von Jahren. 

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Wanderung in der Gorges du Gardon

Gorges du Gardon, Anziehungspunkt für Paddler, Kletterer und Wanderer 

Der Höhlendurchgang
Der Höhlendurchgang

Die 22 km lange unter Naturschutz stehende Gorges du Gardon liegt in den Cevennen. Sie beginnt nahe der Ortschaft Russan und endet bei Remoulins. Über die Schlucht führt auch der bekannte Aquädukt Pont du Gard.

Die Landschaft dort ist sehr vielseitig. Direkt unten am Lauf des Gardons ist es sehr felsig. Entlang der schroffen Felswände ist die Vegetation dank der Feuchtigkeit durch den Fluss dagegen sehr üppig. Oben auf dem Felsplateau ist die typisch trockene Garrigue-Vegetation zu finden.

Paddler, Kletterer und Wanderer finden hier ideale Voraussetzungen um ihrer jeweiligen Leidenschaft zu frönen.

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Pont du Gard, die höchste Aquäduktbrücke der Welt

Wanderung für Sparfüchse von Saint Bonnet zum Pont du Gard

Der Pont du Gard ist der absolute Besichtigungsmagnet. Jeder Tourist in der Gegend sieht ihn sich an. Die Parkplatzkapazitäten sind daher wirklich enorm. Wer dem Wahnsinn etwas aus dem Weg gehen will und zugleich auch noch ein wenig die Gegend erkunden möchte, dem ist die nette kurze Wanderung von der kleinen Ortschaft Saint Bonnet zum Pont du Gard sehr ans Herz zu legen.

Die Wanderung dauert 1 Stunde die einfache Strecke. Wobei Wanderung fast schon zu hoch gegriffen ist. Es ist eher ein gemütlicher und nicht anstrengender Spaziergang. Gefunden haben wir diesen Tipp im Womo-Reiseführer Languedoc und Roussillion von Ralf Gréus. Hier ist auch der genaue Routenverlauf beschrieben. Auf dem Weg bekommt man darüber hinaus einen guten Eindruck von der Garrique. Das ist das typische Landschaftsbild im Languedoc. Es besteht aus kleinen Büschen wie Ginster, stachligen Steineichen, Rosmarin, Thymian und Wacholder.

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