Costa Verde, Asturiens grüne Küste

Einen guten Eindruck von der Klippenlandschaft der Costa Verde bekommt man am Cabo Vidio. Die Klippen zeigen sich hier von ihrer rauhen und schroffen Seite. Besonders beeindruckt waren wir allerdings vom Aussichtspunkt an der Praia do Pićon bei der Ortschaft Ortigueira (N 43°44’43” W 7°44’53”). Hier ragen vor den Klippen noch kleinere und größere spitze Felsen aus dem Meer auf. Umtost von der Gischt des aufgewühlten Meeres. Stellenweise hatte ich das Gefühl, als wäre eine Drachen-Familie im Meer nahe an der Oberfläche unterwegs. Die Felsen sahen aus wie die Zacken am Rücken und Schwanz eines Drachens. Der Ausblick war hier so besonders stimmungsvoll, dass wir unseren Blick davon nur schwer lösen konnten.

Die lebhaften Fischerdörfer an der Costa Verde 

Analog zur Küste von Kantabrien (siehe hierzu unseren Blogbeitrag) finden sich auch an der Costa Verde wunderschöne und lebhafte Fischerdörfer. Den bezaubernden kleinen Ortschaften Llanes, Cudillero und Luarca sollte man dabei auf jeden Fall einen Besuch abstatten. 

Llanes ist eine ganz reizende kleine Hafenstadt. Alles Sehenswerte in der denkmalgeschützten Altstadt liegt sehr kompakt beieinander. Die schmalen Gassen mit ihren Läden und Tapas-Bars verströmen ein ganz eigenes Flair. Der kleine vorgelagerte Hafen trägt sein Übriges dazu bei. Das Meer in den angrenzenden Buchten glitzert verlockend in Türkis. Was will man da noch mehr?!

Neben Llanes zählt Cudillero mit zu den touristischen Hot Spots der Costa Verde. Dies verdankt Cudillero nicht zuletzt seiner einmaligen Lage. Die Ortschaft befindet sich nämlich in einer kleinen Bucht. Hinter dieser ziehen sich die weißen kleinen Häuser einen steilen Berghang hinauf. Ein ganz bezaubernder Anblick. Unten am Hafen drängen sich Straßencafes, Restaurants und Tapas-Bars. Auch Delikatessen-Läden und die unvermeidbaren Touristen-Nippes-Souvenir-Geschäfte gibt es zuhauf. Auch wenn ein paar steile Stufen zu bewältigen sind, so lohnt es sich doch zu einem der Aussichtspunkte hinaufzusteigen. Denn von dort oben bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf Cudillero.

In Luarca geht es dagegen um einiges beschaulicher zu. Luarca befindet sich auf einer Landzunge. Auf dieser ist oberhalb der Ortschaft der Friedhof und eine Kirche zu finden. Das Highlight von Luarca ist für uns der besonders malerische Hafen. Dieser hat uns an die vielen kleinen Häfen in Cornwall, Südengland erinnert. Die Anzahl der zu durchschlendernden Gassen ist allerdings sehr übersichtlich. Ein kurzer Zwischenstopp reicht u.E. aus um Luarca kennenzulernen bzw. sich einen guten Überblick zu verschaffen. 

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