Salo, ein wunderschönes Städtchen am Gardasee

Salo, idealer Zwischenstopp auf dem Weg in die Toskana

Es ist wieder soweit. Wir starten mit unserem Wohnmobil wieder durch. Dieses Mal geht es nach Italien. Genauer gesagt in die Toskana. Wir haben diese mit dem PKW schon sehr oft bereist. Mit dem Wohnmobil ist es nun das erste Mal. Den Schwerpunkt legen wir dieses Mal auf die Ecken, die bisher immer zu kurz gekommen sind. Das wären der Süden, der Westen und der Südosten. Natürlich wollen wir auch noch ein paar Orte besuchen, die uns ganz besonders gut gefallen haben. Vorausgesetzt die Zeit reicht dafür aus.

Wir merken, dass wir älter werden. Früher sind wir ohne alles in einem Rutsch in die Toskana durchgefahren. Das ist uns jetzt allerdings viel zu stressig. Eine Zwischenstation bei der Anreise muss es mittlerweile schon sein. Was bietet sich dafür besser an als der Gardasee?! Dieses Mal haben wir uns Salo als Standort ausgesucht. Wir haben festgestellt, dass wir damit die perfekte Wahl getroffen haben. Denn Salo selbst hat nicht nur viel zu bieten. Es verfügt zudem über einen gut gelegenen Wohnmobil-Stellplatz.

Salo lässt Urlauberherzen höherschlagen

Salo liegt schön in einer schmalen Bucht am südwestlichen Teil des Gardasees. Es gibt eine schmale Fußgängerzone, in der Freunde des Shoppings ihrem Vergnügen frönen können. Zudem kann die nette Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Zum Beispiel mit dem Dom Santa Maria Annunziata. Dieser spätgotische Dom gilt als größte und bedeutendste Kirche am Gardasee. Die sehr schöne und kunstvolle Innenausstattung hat uns wirklich beeindruckt.

Das Highlight für uns ist jedoch die lange und prachtvolle Uferpromenade. Hier finden sich Seite an Seite Läden, Restaurants und Cafes. Ideal für einen Einkehrschwung mit Blick auf den Gardasee. Für uns gibt es (fast) nichts schöneres als dort mit einem Aperol Spritz zu sitzen. Und dabei den Blick auf den Gardasee und die Flanierenden zu werfen.

Auf der Promenade entlang kann man sogar bis auf die gegenüberliegende Seite der Bucht laufen oder radeln. Das ist wirklich sehr lohnenswert. Denn hier gibt es einen netten kleinen kiesigen Badestrand nebst einer Strandbar. Ideal für ein erfrischendes Bad im Gardasee. Der Blick von dort auf die Altstadt von Salo ist einfach umwerfend schön. Das reinste Postkartenmotiv.

Salo wird auch von den Fähr-Schiffen regelmäßig angefahren. Ausflüge mit dem Schiff zu anderen Orten am Gardasee sind damit ohne weiteres möglich. Das Wohnmobil kann man also getrost stehen lassen. Allerdings sind die Fahrzeiten im Vergleich zur Aufenthaltszeit im jeweiligen Ort stellenweise unverhältnismäßig hoch. Und die Preise sind leider auch nicht gerade günstig.

Salos perfekter Wohnmobil-Stellplatz

Der Stellplatz von Salo hat uns sehr gut gefallen. Um nicht zu sagen sogar begeistert. Die Parkplätze sind zwar nicht groß bemessen. Für Tisch und Stühle ist nur bedingt Platz. Für einen längeren Urlaub somit u.E. nicht geeignet. Aber die Lage des Platzes ist für uns einfach unschlagbar. Er liegt nämlich unmittelbar am Gardasee am vorgenannten Kiesstrand nebst der Strandbar. Er ist von diesem nur durch eine Straße getrennt. Über die Promenade ist man zu Fuß in max. 20 Minuten im Zentrum und an der Schiffsanlegestelle. Und nach der vielleicht schweißtreibenden Besichtigungstour kann man den Nachmittag faul am Kiesstrand ausklingen lassen. Und zum Sonnenuntergang ein Glas Wein in der Strandbar zu genießen. So haben wir es jedenfalls gemacht. Der perfekte Zwischenstopp also.

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