Mit der eigenen „Versorgungsstation“ an Dänemarks Stränden

Von Norwegen zurück nach Dänemark

Wer hätte das gedacht?! Nachdem wir den Entschluss gefasst hatten Norwegen zu verlassen, wollten sie uns fast nicht gehen lassen. Mit genügend zeitlichem Puffer fahren wir am späten Nachmittag frohgemut zur Fähre und werden nicht durchgelassen. Uns wurde beschieden, dass wir am Morgen auf die 8:00 Uhr Fähre gebucht waren. Unsere Buchung und auch die Bestätigung lautete jedoch auf 17:30 Uhr. Uns sind dann erst einmal kurzzeitig die Gesichtszüge entglitten. Wir wurden dann aus dem Fährterminal „hinausgeschleust“ und an das Hauptgebäude verwiesen. Was für Umstände!!! Gott sei Dank war schnell klar, dass der Fehler auf Seiten der Fährgesellschaft lag und dass auf der von uns gewünschten Fähre noch ein Plätzchen für uns frei war. Mit dem länger bleiben müssen hat es dann somit nicht geklappt. So erholt und entspannt wie wir nun nach diesem tollen Aufenthalt sind konnten wir über diese Episode kurz drauf schon lachen.

Ausgehungert nach Wärme

In Norwegen waren die Temperaturen im Regelfall alles andere als sommerlich. Wir sind daher richtiggehend ausgehungert nach Wärme und Sonnenschein. An unserem ersten Tag in Dänemark wurden wir auch gleich mit Beidem verwöhnt. Unsere Losung lautete deshalb auch folgerichtig „ab an den Strand“. Bei Hirtshals und auch bei der Fahrt auf der Straße 55 nach Aalborg gibt es kilometerlange Strände.

Für uns unüblich und ungewohnt werden diese mit dem Auto befahren und teilweise auch als Umgehungsstraße genutzt. Es ist schon komisch am Strand die ganzen Autos stehen und die Besitzer der selbigen daneben liegen zu sehen. Das Strandgefühl leidet aus meiner Sicht doch sehr darunter. Zumal man aus der zweiten Reihe nicht mehr das Meer sondern in erster Linie die geparkten Autos sieht. Andererseits ist es schon sehr komfortabel mit dem eigenen Gefährt -unserem La Strada Kastenwagen – bzw. Wohnmobil am Strand zu stehen. Man muss nicht die Badesachen packen, kann nichts vergessen, hat immer alles mit dabei. Nicht zu vergessen die Annehmlichkeiten der eigenen Toilette und der Bordküche unmittelbar vor Ort. Ein frisch zubereiteter Kaffee serviert direkt am Strand hat schon was für sich. Dennoch, wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf das Auto am Strand verzichten und dafür lieber etwas länger vom Parkplatz zum Strand laufen. Es geht doch nichts über idyllische nahezu menschenleere Strände. Das ist es, was zumindest unsere Herzen höher schlagen lässt. Nicht die Menschenmassen mit ihren Blechlawinen. Allerdings muss ich zugeben, dass das Erlebnis für einen Tag schon was für sich hatte und wir irrsinnigen Spaß dabei hatten.

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